Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Wollte man bisher seinen Stromtarif vergleichen, waren die Möglichkeiten stark begrenzt. Einen ernsthaften Überblick über alle Tarife und Optionen bot praktisch nur Verivox. Steckdose.de tritt nun an, um für etwas Abwechselung zu Sorgen.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Seite gar nicht dem aktuellen Web 2.0 Stil folgt, das einfache Layout mit Navigation links und Content rechts ist wenig verspielt, dafür aber verständlich.

Wirklich viel Platz widmet Steckdose.de reiner Information: Von der Funktionsweise des Strommarktes über den Ablauf eines Stromanbieter-Wechsels bis zu den Hintergründen von Öko- und Billigstrom wird auf den ersten Blick viel geboten. Einige der Menüpunkte dienen aber wohl primär der Optimierung für Google, der Punkt “Billigstrom” bspw. enthält dann doch nur wenig Information. Verständlich – aber aus Nutzersicht trotzdem nicht ideal.

Auf jeder Unterseite genügt ein Klick auf das Steckdose.de-Sparschwein um den Stromrechner aufzurufen. Dieser erscheint dann (endlich ein bisschen Web 2.0) als stylisches CSS-Layer und fragt alle notwendigen Optionen in einem Schritt ab. Positiv fällt auf, dass auch Besonderheiten wie der Wunsch nach Ökostrom oder Tarifen mit billigem Nachtstrom berücksichtigt werden. Das Ergebnis kann man sich als Email zusenden lassen oder als PDF herunterladen. In der Ergebnisliste sind die Tarife nach dem Jahrespreis sortiert, bewegt man die Maus über eine des Jahressummen wird aber eine detailliertere Aufschlüsselung eingeblendet. Bei einigen Anbietern kann auch gleich ein Antrag für einen Stromanbieter-Wechsel ausgefüllt werden.

Für ganz motivierte Strom-Fans gibt es noch ein Stromspar-Blog mit Informationen zum Strommarkt, Preisentwicklungen etc. – ich gehöre da nicht zur Zielgruppe und fand es recht langweilig ;)

Was fehlt der Seite? Ganz klar: Noch ein Stromrechner. Nachdem ich seit einigen Wochen meinen Strommesser von einem Gerät zum nächsten umstecke, frage ich mich auch regelmäßig was ein Gerät wohl pro Jahr kostet. Ein kleiner Rechner der Anhand von Strompreis und Stromverbrauch der Gerätes die Jahreskosten ausrechnet würde auf Steckdose.de auch gut noch zum Angebot passen – am besten mit ein paar Geräten zur Vorauswahl wo man z.b. mal die Kosten eines Durchschnitts-Fernsehers oder des Backofens durchrechnen kann.

Was bleibt noch: Gegenüber Yello Strom kann ich pro Jahr leider nur 30 Euro sparen, für die Differenz ist es mir den Aufwand zu wechseln nicht wert. Aber gerade nachdem Verivox bei meinen letzten Versuchen immer sehr langsam war, werde ich wohl zukünftig das Sparpotential eher bei Steckdose.de kontrollieren.

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