Großer Aufruhr im Wald:
Es geht das Gerücht um, der Bär habe einen neuen Speiseplan. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erstes nimmt der Hirsch allen Mut zusammen, geht zum Bären und fragt ihn “Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?”
“Ja,” sagt der Bär “auch dein Name steht auf der Liste.”
Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden. Die Angst bei den Waldbewohnern steigt und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der nächste, dem der Geduldsfaden reißt und den Bären aufsucht, um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stünde.
“Ja,” antwortet der Bär “auch du stehst auf der Liste”.
Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach zwei Tagen tot auf. Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen. “Bär, steh ich auch auf der Liste?”
“Ja, auch du stehst auf der Liste.”
“Kannst du mich streichen?”
“Ja klar, kein Problem!”
Kommunikation ist alles!
Achso, für so unwichtigen Kram wie Probleme mit Formularen soll es auch helfen.
Jeweils in der dunklen Jahreszeit, dieses Jahr also etwas später als sonst, melde ich mich wieder bei einem DVD-Verleih an. Während des Winters bekomme ich so 3-4 DVD pro Monat bequem nach Hause geschickt und bin nicht abhängig vom schlechten Fernsehprogramm. Ein weitere unbezahlbarer Vorteil der Online Videothek: ich muss nicht aus dem Haus um eine DVD zu bekommen und der angeguckte Film muss am nächsten Morgen nur zum Briefkasten zurück.
Mit lovefilm.de ist jetzt ein neuer Anbieter nach Deutschland gekommen der von sich behauptet, der größte DVD-Verleiher Europas zu sein. Gerade jetzt kann man bei lovefilm für 30 Tage kostenlos und komplett unverbindlich testen, daher habe ich mich gestern schnell angemeldet.
Auf der Startseite wird man recht klassisch und übersichtlich begrüßt. Links kann man Filme nach Genre oder aus Empfehlungslisten auswählen. Rechts werden entweder allgemeine Empfehlungen oder die gewünschte Auswahl dargestellt. In der oberen Navigation finden sich Links zu Kontrolle der eigenen Wunschliste oder zu den Adress- und Rechnungsdaten.
In der Wunschliste stellt man alle Filme zusammen, die man sehen möchte. Man erhält also nicht unbedingt direkt einen gewünschten Film, sondern vielmehr versucht lovefilm.de den höchstmöglichen priorisierten und verfügbaren Film zu senden. Man muss mindestens 10-15 Filme in die Wunschliste einstellen, ansonsten läuft man Gefahr einmal keinen Film zu erhalten. Zumindestens mir ist das recht schwer gefallen, so viele gute Filme muss man erstmal finden. Die Auswahl ist aber sehr, sehr groß, da müsste für jeden etwas dabei sein. Bei einer Zählung auf der Spartenübersicht bin ich auf 7.120 Titel gekommen, es mag aber sein, dass manche Filme in mehreren Sparten einsortiert sind. Sobald man ein paar Filme in der Wunschliste eingestellt hat, errechnet lovefilm.de auch einige Film-Empfehlungen, so kommt man schnell auf weitere Filme die man sehen möchte.
Zu jedem Film bietet lovefilm.de eine ausführliche Detailseite auf der der Regisseur und sämtliche Schauspieler aufgelistet sind. Jeder Name ist dabei verlinkt, so dass man problemlos eine Liste aller Filme wo die Person mitgewirkt hat einsehen kann.
Fazit: 30 Tage komplett kostenlos testen, da kann man nichts falsch machen. Das Interface ist übersichtlich, besser habe ich es auch bei anderen Plattformen nicht kennengelernt. Lediglich die Filmauswahl ist verbesserbar, bei Amango z.B. kann ich sogar aus 14.500 Filmen auswählen.
Google Maps (maps.google.de)
Für die kurze Navigation in der Stadt ganz klar mein Favorit. Einfach schnell zwei Adressen eingeben und absenden. Das Ergebnis wird übersichtlich dargestellt. Einziger Wehmutstropfen: Die berechnete Reisezeit ist höchsten mit Blaulicht zu schaffen, in der Praxis völlig unrealistisch.
Sehr praktisch für die kleine Navigation zu Fuß ist das Java-Applet fürs Handy!
ADAC Routenplaner (www.adac.de)
Mein Tipp für die “große” Navigation. Komplett Europa ist verfügbar, optional können Autobahn-Baustellen, Rastplätze und Tankstellen eingeblendet werden. Die Reisezeit-Berechnung ist recht exakt, mehr als ein paar Minuten Abweichung hatte ich – sofern kein Stau dazwischen kam – eigentlich noch nicht.
Kleiner Nachteil: Man muss ADAC Mitglied sein um den Dienst nutzen zu können.
Map24 (www.map24.de)
Ähnlich exakt wie der ADAC Routenplaner, aber deutlich bunter. Map24 läuft wenn vom Rechner unterstützt komplett als Java-Applet und bietet daher eine interaktive Kartenansicht und viele Zoom-Möglichkeiten. Leider führt das Java-Applet auf der anderen Seite auch zu einer längeren Ladezeit der Seite und fürchterlich viel Zoom und Auswahl ist für die durchscnittliche Streckenplanung auch überhaupt nicht nötig, daher nutze ich Map24 nur noch selten.
Wirklich Profis haben natürlich schon lange im Voraus eine Silvesterreise geplant und sind über den Jahreswechsel an exotischen Orten verschollen. Vermutlich tun sie da auch nichts anderes als wie hier: Gut Essen, mit Sekt anstossen, Feuerwerk angucken, ins Bett gehen. Aber immerhin erkaufen sie sich den Neid der daheim gebliebenen.
Aber auch daheim muss man sich entscheiden: Silvester feiern in einem Restaurant oder einer Disko? Dort bekommt man für reichlich Geld meist ein Buffet und Gesellschaft geboten. Alternativ bleibt die klassische Silvester-Feier mit Bleigießen und Feuerwerk bei Freunden oder Bekannten. Vorzugsweise sollte man dafür Leute mit hoch oder zentral gelegenen Wohnungen kennen.
Alles nicht so einfach mit dem Jahreswechsel. Im Zweifelsfall: Ganz rebellisch einfach mal absichtlich verschlafen. Macht Eindruck.
Ein herrlicher Beitrag über die Macken der Nation im Forum von Wallstreet Journal Europe: Achtung, Killertomaten
Nachdem ich in den letzten Wochen die eine oder andere Stunden vor Poker-Übungsräumen verbracht habe, waren die Spielzüge noch ganz interessant, aber für einen Zuschauer ohne Poker-Wissen muss die Sendung unglaublich langweilig sein. Sind die Stars wirklich so spannend, dass man dafür eine so lange unverständliche Sendung einschaltet?
Interessant waren übrigens die Werbeblöcke: Dort wurden diverse Werbespots für die kostenlosen Poker-Räume amerikanischer Onlinecasinos angeboten. Poker mit Geldeinsatz gilt in Deutschland fast immer als Glücksspiel und durch die Bewerbung (genaugenommen sogar schon durch einen Link auf so ein Angebot) macht man sich strafbar. Dementsprechend promoten alle Werbespots dann auch Domains auf denen lediglich kostenlose Übungsspiele mit Spielgeld möglich sind. Es ist ein offenes Geheimnis das man nach der Anmeldung in dem kostenlosen Übungsraum innerhalb weniger Minuten eine Werbemail bekommt die versucht einen zum Geldspieler auf der echten Plattform zu machen. Rechtlich scheint das aber entweder sauber zu sein – was mir unwahrscheinlich erscheint – oder es hat sich noch kein Jurist dafür interessiert.
Davon abgesehen kann ich Online-Poker als Zeitvertreib aber nur sehr empfehlen. Ich würde aber bei den Übungsspielen mit Spielgeld bleiben. Um echtes Geld zu spielen kann doch schnell teuer werden – und ist in Deutschland auf jeden Fall auch rechtlich ganz, ganz schwierig.